Diese Variante unterscheidet sich vom normalen Sudoku nur durch Kreise in den Feldern. Die sparen viel Probieren: In jedes Feld passen von vornherein nicht neun, sondern vier oder fünf Zahlen.
Die klassischen Regeln bleiben: 1 bis 9 ohne Wiederholung in Zeile, Spalte und 3×3-Block.
Felder mit Kreis sind gerade, dort stehen nur 2, 4, 6 oder 8. Felder ohne Kreis sind ungerade und bekommen 1, 3, 5, 7 oder 9.
2
Vier Kreise in jeder Zeile
Von 1 bis 9 gibt es vier gerade und fünf ungerade Zahlen. Deshalb hat jede Zeile, jede Spalte und jeder Block genau vier Felder mit Kreis und fünf ohne.
Im Bild ist die erste Zeile markiert: vier Kreise und fünf Felder ohne Kreis.
Stehen schon drei gerade Zahlen einer Zeile, ergibt sich die vierte von selbst: Es ist die fehlende gerade Zahl, und sie kommt in den letzten freien Kreis.
Die dritte Zeile hat vier Kreise, in drei davon stehen schon 6, 4 und 8. Es fehlt die 2, und frei ist nur ein Kreis, ganz links. Dort kommt die 2 hin.
Übrig sind drei Felder ohne Kreis, sie brauchen die ungeraden Zahlen 1, 3 und 9. In der zweiten Spalte stehen schon 1 und 3, also kommt dort die 9 hin. Die dritte Spalte hat 9 und 1, dort steht die 3. Das letzte Feld bekommt die 1.
4
Notizen und der häufigste Fehler
Ein Feld mit Kreis hat höchstens vier Kandidaten, eins ohne höchstens fünf, und nach dem Streichen nach Zeile und Spalte bleiben meist zwei oder drei übrig. Notizen gehen hier also viel schneller als beim klassischen Sudoku.
Im Bild siehst du die erste Zeile. Das dritte Feld hat keinen Kreis, also braucht es eine ungerade Zahl: Die 3 steht schon in der Zeile, 1, 5 und 9 in der Spalte, es bleibt nur die 7. Das siebte Feld hat einen Kreis: Die 2 steht schon in der Zeile, 4 und 8 in der Spalte, es bleibt nur die 6.
Am häufigsten trägt man eine Zahl ein, die zu Zeile und Spalte passt, aber nicht zum Kreis. Alles andere funktioniert wie beim normalen Sudoku.
Schau vor jeder Zahl nach, ob das Feld einen Kreis hat.